Der Zauberer Harry Blackstone
Henri Bouton (geb. am 27.September 1885 in Chicago) verdiente sein Geld als Zeitungsjunge, beschäftigte sich aber in seiner freien Zeit mit dem Erlernen von Zaubertricks, seit ihn der Magier Kellar sehr beeindruckt hatte.
Er konnte auch seinen Bruder Peter für die Zauberei begeistern und dafür gewinnen mit ihm eine Zaubershow zu entwickeln. Sie nannten sich Harry Bouton & Co., Straight and Crooked Magic und Harry war der Zauberer und Peter spielt seinen komischen Assistenten.
Einige Jahre später erstand er einige Illusionsapparate aus dem Nachlass von Herbert Albini und kaufte günstig die übrig gebliebenen Programme und Plakate von dem Magier Fredrick.
Er gab sich deshalb den Namen Fredrick, the Great.
Im Jahre 1917, nun als Blackstone, the Master Magician bekannt, gehörten schon zehn Assistenten zu seiner Gruppe, später sollten es über dreißig sein, mit denen er bis Anfang der fünfziger Jahre unterwegs auf Tournee war.
Zu seinen Tricks gehörten unter anderen Die schwebende Jungfrau und Das Zersägen einer Assistentin, aber berühmt wurde sein Tanzendes Geistertaschentuch.
Dafür bat er einen Zuschauer ihm ein Taschentuch zu geben, verknotete einen der Zipfel zu einem Kopf und ließ es lebendig werden. Das Taschentuch lief auf der Bühne herum, konnte tanzen und springen, sich aus Blackstones Händen befreien, wenn er versuchte es einzufangen.
Nach seinem Tod am 16.November 1965 in Hollywood, übernimmt sein Sohn Harry jr. die Show. In dem Ort Colon in Michigan, seiner Begräbnisstätte, erhielt die Hauptstraße ihm zu Gedenken seinen Namen.